“Die Renten sind sicher” - sagte einst Norbert Blüm. Das sind sie ohne Zweifel, sicher ist aber auch, dass die gesetzliche Rente im Regelfall nicht reichen wird, um den eigenen Lebensstandard im Alter halten zu können.
Das Rentenniveau, welches das Verhältnis zwischen durchschnittlicher gesetzlicher Rente und dem Durchschnittsverdienst der Erwerbstätigen angibt, wird im Laufe der nächsten Jahre weiter sinken. Im Jahr 2006 lag es bei 52,2 Prozent vor Steuern, bis 2020 soll es laut der Bundesregierung bereits auf 46,6 Prozent absinken.
Der durchschnittliche Rentner muss also im Alter erhebliche finanzielle Einschnitte in Kauf nehmen, man spricht von der Altersvorsorge Lücke. Eine zusätzliche private Altersvorsorge ist unumgänglich. Für diese gilt, je früher sie begonnen wird, desto mehr lässt sich dank Zinsen und Zinseszinsen erreichen.
Junge Sparer können heute bereits mit geringen Aufwendungen für ihre private Altersvorsorge sparen. Ältere Sparer, die nicht mehr über die Jahre von Zins und Zinseszins profitieren, müssen viel tiefer in die eigene Tasche greifen. Voraussetzung einer erfolgreichen privaten Altersvorsorge sind jedoch Disziplin und Stetigkeit. Nur wer langfristig und kontinuierlich Geld zurücklegt, kann im Alter auf eine stattliche Zusatzrente hoffen.
Die Wahl des geeigneten Altersvorsorge Produkts ist in diesem Zusammenhang für junge Sparer sogar erst einmal zweitrangig. Wichtiger ist, dass man vorsorgt. Geht man jedoch sorgfältig an die Planung der eigenen Altersvorsorge heran, wird die aufgewendete Zeit zur Auswahl eines geeigneten Vorsorgeprodukts in aller Regel belohnt. Wie man an den Aufbau einer privaten Altersvorsorge herangehen kann, zeigen die Altersvorsorge Modelle.