Junges Paar bei der Altersvorsorge-Beratung

Altersvorsorge für Berufseinsteiger

Wer in jungen Jahren die ersten Gehaltseingänge auf dem Konto verbuchen kann, denkt in den seltensten Fällen schon an seine Altersversorgung. Das kann ein entscheidender Fehler sein. Der Grund: Nie wieder wird es so leicht Kapital aufzubauen wie in jungen Jahren.

Junges Paar bei der Altersvorsorge-BeratungFür den Berufseinsteiger bedeutet Altersvorsorge jedoch nicht nur Ersparnisse für das Alter zu bilden. Die wichtigsten und zu allererst notwendigen Maßnahmen sind die eigene Absicherung. Gerade junge Arbeitnehmer machen sich dank der eher positiven körperlichen Verfassung wenig Gedanken über den Wert der eigenen Arbeitskraft. Diese ist jedoch das wertvollste, dass sie besitzen und sollte daher abgesichert werden.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung, beziehungsweise eine Unfallversicherung, ist ein absolutes Vorsorge Muss. Auch eine Privathaftpflichtversicherung ist in jedem Fall ein empfehlenswerter Vorsorgebestandteil. Sind diese grundlegenden und vergleichsweise kostengünstigen Vorsorgemaßnahmen getroffen, kann der Berufseinsteiger zusätzlich verfügbare Mittel in die eigene Altersvorsorge investieren.

Hier ist er jedoch nicht auf Versicherungen angewiesen, sollte diese sogar eher meiden. Im jungen Alter bleibt genügend Zeit um die Altersvorsorge zu planen, diese ist kein unerwartetes Risiko, dass es durch eine Versicherung zu decken gilt. Zudem sind zu geringe Sparerfreibeträge für Berufseinsteiger in der Regel auch kein Thema. Sie können sich daher die hohen Abschlussgebühren für Policen sparen.

Erste und beste Wahl für einen jungen Arbeitnehmer ist wiederum die Riester Rente. Dank staatlicher Zulagen beziehungsweise steuerlicher Vorteile, erleichtert die Riester Förderung den Vermögensaufbau auch mit kleinen Sparbeträgen. Zudem steht in jungen Jahren das ganze Spektrum der Riester Rente zur Verfügung, beispielsweise Riester Fondssparpläne, welche überdurchschnittliche Renditeaussichten bieten.

Die TopRente der DWS konnte beispielsweise seit 2002 durchschnittlich über 10% Rendite pro Jahr erzielen. Deutlich mehr als jeder Banksparplan, jede Rentenversicherung oder jede Lebensversicherung.

Hat ein Berufseinsteiger dann bereits die Möglichkeiten der staatlich geförderten Altersvorsorge ausgeschöpft, kann er sich um rein private Altersvorsorge bemühen. Hier sind wiederum vor allem Sparpläne zu empfehlen. Je nach Risikoneigung Fondssparpläne oder Banksparpläne.

Je jünger ein Sparer ist, umso höher sollte der Anteil an Aktien, beziehungsweise Aktienfonds am Gesamtvermögen sein. Bei einem Sparplan spielt es zunächst aber keine Rolle, ob nur 25 oder 250 Euro pro Monat zur Verfügung stehen. Bei geringen verfügbaren Mitteln sind zunächst jedoch nur Fondssparpläne auf einen globalen Aktienfonds zu empfehlen. Wetten auf einzelne Branchen, Trends oder Regionen sind zur Altersvorsorge ungeeignet.

Zusätzliches Einsparpotential können junge Sparer realisieren, wenn sie frühzeitig auf den Erwerb von Wohneigentum sparen. In Anbetracht der körperlichen Verfassung wird es einem Dreißigjährigem deutlich leichter fallen, Eigenleistungen bei Bau und Instandsetzungen zu erbringen. Im Alter senkt die Mietersparnis dann den Kostenaufwand. Allerdings ist diese Entscheidung eine Wahl mit großer Tragweite, man bindet sich doch auf lange Zeit an das Wohneigentum.

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