Die klassische Altersvorsorge wird mit dem „drei Säulen Modell“ dargestellt:
Das drei Säulen Modell veranschaulicht die Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge, indem es diese als gleichberechtigte Vorsorgeform neben der staatlichen anerkennt. Es gibt dem Sparer jedoch nur begrenzt Aufschluss, über die Systematik der eigenen Altersvorsorge Planung. Der grundlegende Ansatz ist hier, dass der Staat selbst noch immer den größten Teil der Altersvorsorge für seine Bürger übernimmt.
Das „drei Schichten Modell“ geht einen anderen Weg, da es die Formen der Altersvorsorge in staatlich, beziehungsweise steuerlich gefördert und ungefördert unterteilt. Sprich es unterscheidet zwischen den Formen der Altersvorsorge, die mit staatlicher Hilfe betrieben werden können und jenen, für die der Sparer ausschließlich allein eintritt.
Die wesentliche Aussage des „drei Schichten Modells“ zielt darauf ab, dass bei der Planung der eigenen Altersvorsorge zunächst alle staatlich geförderten Vorsorgemaßnahmen ausgereizt werden sollen. Mit diesen ist es leichter Vermögen zu bilden als mit einer privaten Geldanlage. Erst wenn die staatlich geförderte Altersvorsorge ausgereizt ist und weitere Mittel zur Verfügung stehen, sollte der Sparer mit privater Kapitalanlage beginnen.